Kompetenz und Leidenschaft.

Die Firmengeschichte von Gebr.Steimel


Firma um 1908
Firma um 1908
 

Johann Steimel
Johann Steimel
 

Werbeschrift zum Hauswasserwerk
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Werbeschrift zur Milchzentrifuge POLAR
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Johann Steimel gründete 1878 einen Produktionsbetrieb zum Bau von landwirtschaftlichen Maschinen. Er produzierte Dreschmaschinen, Heuwender, Sämaschinen und ähnliche Geräte.

Schon früh, etwa um die Mitte der achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts, wurde das Fertigungsprogramm erweitert um handbetriebene Milchzentrifugen. Diese wurden sehr bald zum Umsatzträger Nummer 1.

Die für die Produktion benötigten Guß-Rohlinge stellte man in einer eigenen Eisengießerei her (bis 1925). Schon vor dem 1. Weltkrieg kamen Blut-Separatoren und Entölungszentrifugen für die Metallspäneaufbereitung hinzu.

Um den durch das deutsche Molkereigesetz stark reduzierten Absatz von privaten Milchzentrifugen zu kompensieren, wurde ab etwa 1928 die Pumpenproduktion stark erweitert (bis dahin hatte man lediglich Jauchepumpen hergestellt). Ein umfangreiches Zahnrad- und Zentrifugalpumpenprogramm verkaufte sich bald gut und riss das Unternehmen aus den Tiefen der Weltwirtschaftskrise.

Bei den Zentrifugalpumpen spezialisierte man sich auf seewasserbeständige selbstansaugende Kreiselpumpen als Kühlwasser- und Lenzpumpen für wassergekühlte Schiffsdieselmotoren. Heute gehören die wichtigsten Hersteller von Großmotoren zu unseren Kunden.

Die Zahnradpumpen werden neben dem herkömmlichen Einsatz als Schmierpumpen verstärkt auch für Sonderanwendungen (Farben, Lacke, Schokolade, Bitumen) in enger Zusammenarbeit mit den Abnehmern produziert.

Das Milchzentrifugengeschäft versiegte nach dem 2. Weltkrieg bald ganz und man fing an, das Industriezentrifugenprogramm auszubauen in Richtung auf automatisch befüll- und entleerbare sowie kontinuierlich betriebene Zentrifugen.

Seitdem werden ausgehend von der Zentrifugentechnik komplette Späneaufbereitungsanlagen inklusive Spänebrecher und der dazugehörigen Förder- und Trenntechnik projektiert und produziert.

Aus den ursprünglichen Trocknungszentrifugen wurden komplexe vollautomatische Oberflächenbehandlungsanlagen, in denen Massenteile gewaschen, getrocknet und beschichtet werden können.

Das Unternehmen beschäftigt heute über 200 Mitarbeiter. Es befindet sich zu 100 % in Familienbesitz.




 

Links zum Thema

Wikipedia (Steimel)